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Alles andere als ein Phantomgeräusch
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02.11.2011, 00:00 Uhr, Therapien
(djd). Viele erinnern sich noch an den schrillen Pfeifton vom früheren Testbild im Fernsehen - Piiiiieeeep. Töne dieser Art, vom leisen Piepsen bis zum Geräusch eines Presslufthammers, hören manche Tinnitus-Betroffenen von morgens bis abends - dauerhaft. Obwohl ein Tinnitus alles andere als ein "Phantomgeräusch" ist, stoßen manche Patienten auf Unverständnis. Tatsächlich handelt es sich um ein ernsthaftes Leiden, das zu starken seelischen Belastungen, Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen und sogar Angstzuständen führen kann.
Geräusche lassen sich nachweisen
Neurowissenschaftler haben gezeigt, dass Tinnitus eine tatsächlich existierende Störung ist, die man auch mit dem EEG nachweisen kann. Ausgelöst wird das Problem durch Nervenzellen, die beispielsweise durch eine Höreinschränkung in ihrer Funktion gestört sind und dauerhaft gleichzeitig Signale abfeuern. Sie gaukeln dem Gehirn einen Ton vor, der falsch gelernt und wie mit einer Dauer-Wiederholfunktion immer wieder abgespielt wird. Hier setzt ein innovatives neurowissenschaftliches Therapieverfahren an. "Durch intensives Forschen ist es uns gelungen, mit der Akustischen CR-Neuromodulation einen wirkungsvollen Therapieansatz zu finden, der dort ansetzt, wo der Tinnitus entsteht - in den krankhaften Tinnitus-Regionen des Gehirns", erklärt Professor Dr. Dr. Peter Tass, Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin im Forschungszentrum Jülich.
Eine Therapie für den Alltag
Für die Betroffenen ist die Therapie einfach: Sie erhalten einen so genannten T30 CR-Neurostimulator, der nur etwa so groß wie eine Streichholzschachtel ist. Über medizinische Kopfhörer hören sie damit vier bis sechs Stunden täglich ein akustisches Therapiesignal, das kaum über der Hörschwelle liegt und daher problemlos in den Alltag eingebunden werden kann. Untersuchungen zeigen, dass sich der Tinnitus bei drei Vierteln der Patienten nach neun Monaten deutlich besserte. Unter www.tinnitus-aktuell.de gibt es weitere Informationen und eine Suchfunktion für spezialisierte HNO-Praxen.
Geräusche lassen sich nachweisen
Neurowissenschaftler haben gezeigt, dass Tinnitus eine tatsächlich existierende Störung ist, die man auch mit dem EEG nachweisen kann. Ausgelöst wird das Problem durch Nervenzellen, die beispielsweise durch eine Höreinschränkung in ihrer Funktion gestört sind und dauerhaft gleichzeitig Signale abfeuern. Sie gaukeln dem Gehirn einen Ton vor, der falsch gelernt und wie mit einer Dauer-Wiederholfunktion immer wieder abgespielt wird. Hier setzt ein innovatives neurowissenschaftliches Therapieverfahren an. "Durch intensives Forschen ist es uns gelungen, mit der Akustischen CR-Neuromodulation einen wirkungsvollen Therapieansatz zu finden, der dort ansetzt, wo der Tinnitus entsteht - in den krankhaften Tinnitus-Regionen des Gehirns", erklärt Professor Dr. Dr. Peter Tass, Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin im Forschungszentrum Jülich.
Eine Therapie für den Alltag
Für die Betroffenen ist die Therapie einfach: Sie erhalten einen so genannten T30 CR-Neurostimulator, der nur etwa so groß wie eine Streichholzschachtel ist. Über medizinische Kopfhörer hören sie damit vier bis sechs Stunden täglich ein akustisches Therapiesignal, das kaum über der Hörschwelle liegt und daher problemlos in den Alltag eingebunden werden kann. Untersuchungen zeigen, dass sich der Tinnitus bei drei Vierteln der Patienten nach neun Monaten deutlich besserte. Unter www.tinnitus-aktuell.de gibt es weitere Informationen und eine Suchfunktion für spezialisierte HNO-Praxen.
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